Ich bin wieder zurück

Hallo alle zusammen. Auf diesem Blog war es für eine lange Zeit sehr ruhig. Ich war in den USA für 2 Jahre als Aupair Mädchen und habe das bloggen schleifen lassen. Jetzt bin ich wieder zurück und bereit wieder los zu legen.

Alle meine Erlebnisse zu beschreiben die in den Vergangenden Monaten passiert sind würde zu lang werden aber ich werde euch heute mal ein bisschen mitnehmen 🙂

Vor über 2 Jahren bin ich los geflogen nach New York. Dort war ich für 3 Tage mit jungen Menschen von den verschiedensten Nationen. Zusammen wiederholten und lernten wir alles was wichtig war für unseren Zukünftigen Job: Ein Aupair- Kindermädchen zu sein. Es war eine harte Zeit für viele von uns, der Jetlag war intensiv, aber zum Glück gab es eine Menge Kaffee. Viel von New York habe ich leider nicht sehen können. Eine Bustour durch die Stadt war drinne, mit wenig Möglichkeit das New Yorker Stadt Leben zu erleben. Nach diesen Erfolgreichen Tagen ging es wieder zum Flughafen aber diesmal nach Kalifornien. Natürlich lief nicht alles wie geplant, so passierte es das ich meinen Reisepass in dem New Yorker Flughafen verlor und natürlich in ganzer Panik jeden Angestellten fragte mir zu helfen ihn zu finden. Kurz vor Abflug dann die Durchsage: Der Pass wurde gefunden! Und so konnte ich meinen Flug nach Los Angeles antreten…

Meine Zeit in Los Angeles war gemischt. Jetzt wo ich zurück schauen kann auf all das erlebte, weiß ich das manche Sachen absolut schief gelaufen sind aber auch natürlich viele schöne Erlebnisse in Erinnerung bleiben. Ich habe in Los Angeles mein zweites zu Hause gefunden und eine liebe für ein anderes Land entdeckt. Diese Stadt hat eine unglaubliche Fülle an Diversity was ich versucht habe mit Fotos für mein privaten Instagram account festzuhalten. In meinem ersten Jahr habe ich leider nicht die Chance genutzt viel zu verreisen. Ich war sehr viel in Süd Kalifornien unterwegs aber sonst nicht viel mehr. Eins meiner Highlights aus meinem Jahr war der Besuch meiner Besten Freundin. Gemeinsam feierten wir meinen 20. Geburtstag und fuhren gemeinsam mit meiner Schwester (die auch ein Aupair in Kalifornien war in dieser Zeit) nach Las Vegas. Ich genoß jeden Moment den wir gemeinsam verbringen konnten und war traurig als meine Freundin mich verlassen musste. Eine Frage die auch oft gefragt wird ist ob man Heimweh hat. In meinem ersten Jahr muss ich leider sagen das es bei mir so wahr. Ich hatte Probleme mich zurecht zu finden und eine Gast Familie die mich nicht in diesen Bereichen unterstützte. Aber genau deswegen war ich um so mehr dankbar für meine Schwester die aus Zufall genau in dem selben Jahr wie ich, plante in die USA zu gehen.

Mein 2. Jahr fing ein wenig eher an, da ich meine Urlaubstage gespart hatte und meine Gastfamilie schon das neue Aupair hatte. So reiste ich ca 2 Wochen eher ab als mein Jahr offiziell ging und flog nach San Jose. Für die die nicht wissen wo da ist, es liegt in der so genannten „Bay Area“ oder auch „Silicon Valley“. In dieser Area sind all die Technik Firmen wie Apple, Facebook, Google und mehr. Ich zog in eine kleine Stadt Östlich der Bay mit dem Namen Pleasanton. Meine Gastfamilie was sehr herzlich und freundlich zu mir. Ich genoss die Möglichkeit mit ihnen über alles reden zu können und auch den kleinen Altersunterschied. In meinem ersten Jahr waren meine Gasteltern um die 50 Jahre alt und in meinem zweiten Jahr um die 30 Jahre. Dadurch war natürlich viel mehr Gesprächsstoff den wir teilten. Mein Jahr war genau wie bei dem ersten geprägt von Hochs und Tiefs. Aber mehr von unbeeinflussbaren Tiefs an den ich wirklich nichts ändern konnte. Eins meiner Erlebnisse die mir mehr Selbstvertrauen und Selbstständigkeit lehrte war mein Urlaub den ich alleine antritt in die Mitte von USA. Ich flog in die Stadt Milwaukee und Couchsurfte das erste (und bis jetzt letzte) mal in meinem Leben. Die Stadt war interessant, es war sehr anders als in Kalifornien. Danach fuhr ich mit einem Bus nach Chicago und schlief in einem Hostel. Ich muss sagen das was ich von Chicago gesehen habe war wunderschön. Leider ist in Amerika die Grenze zwischen Arm und Reich hart und das auch in Chicago. Aber die Architektur und das essen war wunderbar. Nach Chicago war ich für 2 Tage bei einer Freundin aus meiner Jugend in Sant Louis zu Besuch. Eine meiner absoluten Tipps: Geht auf den Gateway Arch. Es ist so interessant wie man da hoch gefahren wird und die Aussicht lohnt sich.

Am Ende des Jahre 2019 bin ich ins Krankenhaus gekommen. Es war echt hart weil man sich so was natürlich nicht wünscht. Doch auch durch diese Zeit konnte ich den Support meiner Gastfamilie und Freunde sehen. Meine letzte Reise von mir geplant was nach Seattle im Januar. Dort war kurz nach dem ich da war eine große Welle an Corona Patienten. Kurz nach meiner Reise ging also Covid-19 los und in meiner Area ein Lockdown. Bis zu meiner Abreise nach Deutschland waren wir in Lockdown. Dank Corona konnte ich mein Jahr was im Mai geendet hätte um einen Monat verlängern. Ich hatte auch noch die Chance meine Gasteltern auf einen Urlaub mit dem Auto zu begleiten. Es war ein großartiger Abschluss und wir mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.

Jetzt bin ich wieder zurück und fange von ganz vorne an. Mal sehen wie es in der Zukunft weiter geht. Das war es für heute, gerne könnt ihr in den Kommentaren eure Meinung da lassen oder Fragen stellen.

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